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Patienteninformation · Erwachsene

ADHS verstehen.
Klarheit gewinnen.

Wenn Konzentration, Organisation oder innere Unruhe den Alltag belasten, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Abklärung zeigt, was hinter den Beschwerden stehen kann – und welche Unterstützung passt.

Was bedeutet ADHS?

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Sie kann die Steuerung von Aufmerksamkeit, Aktivität und Impulsen erschweren. Die Merkmale sind individuell unterschiedlich ausgeprägt. „ADS“ ist eine ältere Bezeichnung für eine Ausprägung, bei der Unaufmerksamkeit im Vordergrund steht.

Wie kann sich das zeigen?

Aufmerksamkeit

Aufgaben beginnen, bei ihnen bleiben und sie abschließen kann viel Kraft kosten.

Innere Unruhe

Gedanken springen; Abschalten und Erholen fallen schwer – auch ohne sichtbare Unruhe.

Impulsivität

Reaktionen, Entscheidungen oder Worte kommen mitunter schneller als gewünscht.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Wenn die Schwierigkeiten seit längerer Zeit bestehen, sich in mehreren Lebensbereichen auswirken und Hinweise bis in die Kindheit zurückreichen. ADHS kann auch dann vorliegen, wenn sie erst im Erwachsenenalter erkannt wird.

Wichtig zu wissen

Ähnliche Beschwerden können etwa mit Schlafproblemen, Überlastung, Depressionen, Ängsten oder körperlichen Erkrankungen zusammenhängen. Ein Online-Test oder ein einzelner Leistungswert kann ADHS deshalb weder sicher feststellen noch ausschließen.

Ihr Weg zu einer fundierten Einordnung

Erst verstehen. Dann handeln.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Differenzierte Diagnostik

Gespräche zu aktuellen Beschwerden, Entwicklung und Alltag bilden den Kern. Strukturierte Interviews und Fragebögen – etwa DIVA-5 oder HASE – können ergänzen. Bei Bedarf kommen neuropsychologische Tests und eine ärztliche Abklärung hinzu.

3

Ergebnisse und Orientierung

Wir besprechen die Befunde verständlich und sorgfältig: Was spricht für ADHS, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?

4

Beratung und psychologische Behandlung

Auf Wunsch arbeiten wir anschließend an konkreten Alltagsthemen: Prioritäten setzen, Aufgaben planen, Zeit und Termine organisieren, Routinen entwickeln und mit Aufschieben oder Überforderung umgehen.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Falls vorhanden, bringen Sie frühere Befunde, Schulzeugnisse und eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente mit. Fehlen solche Unterlagen, ist ein Erstgespräch trotzdem möglich.

Und Medikamente?

Ob Medikamente sinnvoll sind, entscheidet eine entsprechend qualifizierte Ärztin oder ein Arzt nach diagnostischer und medizinischer Prüfung gemeinsam mit Ihnen. Eine ADHS-Diagnose bedeutet nicht automatisch, dass Medikamente nötig sind.

Vereinbaren Sie ein orientierendes Erstgespräch
Dipl.-Psych. Andreas Grimm
Privomed GmbH · Olgastraße 50 · 70182 Stuttgart
Telefon (0711) 24 86 54 21
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Erstgespräch anfragen
Fachliche Orientierung: IQWiG, „ADHS bei Erwachsenen“ und „Behandlung von ADHS bei Erwachsenen“; G-BA, Arzneimittel-Richtlinie, Anlage III Nr. 44. Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.