Wenn Sie oder Angehörige bemerken, dass Merkfähigkeit, Orientierung oder Denken nachlassen, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Abklärung zeigt, was hinter den Veränderungen stehen kann – und welche Unterstützung passt.
Demenz ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen Gedächtnis, Denken, Orientierung und Alltagsfähigkeiten dauerhaft nachlassen. Nicht jede Vergesslichkeit ist eine Demenz: Auch Stress, Depressionen, Schlafmangel, Medikamente oder körperliche Erkrankungen können das Gedächtnis beeinträchtigen.
Neues wird schlechter behalten, Fragen und Erzählungen wiederholen sich, Termine werden vergessen.
Wortfindung, Planen und die Orientierung in vertrauter Umgebung fallen schwerer.
Gewohnte Tätigkeiten wie Finanzen, Haushalt oder Straßenverkehr gelingen nicht mehr so sicher.
Wenn Veränderungen über Wochen bis Monate bestehen, zunehmen oder von Angehörigen bemerkt werden und Alltag oder Sicherheit betroffen sind. Auch bei Sorge ohne klaren Anlass ist eine Abklärung sinnvoll – oft kann sie beruhigen.
Eine Demenz lässt sich nicht mit einem einzelnen Test feststellen. Gedächtnistests liefern wichtige Hinweise; zusammen mit Gespräch, Untersuchung und – bei Bedarf – Bildgebung oder Laborwerten entsteht das Gesamtbild. Behandelbare Ursachen sollten ausgeschlossen werden.
Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.
Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.
Mit standardisierten Testverfahren wie dem CERAD-Test beurteilen wir Merkfähigkeit und weitere Denkleistungen; das dauert in der Regel etwa eine Stunde. Ergänzend fließen das Gespräch und – bei Bedarf – Angaben von Angehörigen ein.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Wir besprechen die Ergebnisse und empfehlen, falls erforderlich, die weitere ärztliche Abklärung – etwa mit Bildgebung oder Laboruntersuchungen, auch in unserer neurologischen Sprechstunde. Auch Beratung zu Alltag und Sicherheit gehört dazu.
Bringen Sie, falls vorhanden, frühere Befunde, Arztbriefe und eine Liste der aktuellen Medikamente mit. Wenn möglich, kommen Sie in Begleitung einer vertrauten Person – sie kann ergänzende Beobachtungen einbringen.
Gutachterliche Beurteilungen bei Verdacht auf Demenz oder nach Erkrankungen und Unfällen sind auf Anfrage möglich.