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Patienteninformation · Psychologie

Fahrtüchtigkeit prüfen.
Sicher unterwegs sein.

Nach Erkrankungen, Unfällen oder bei nachlassender Leistungsfähigkeit stellt sich die Frage: Kann ich sicher Auto fahren? Eine fundierte Begutachtung schafft Klarheit – für Sie und für alle, die mit Ihnen unterwegs sind.

Was bedeutet Fahrtüchtigkeit?

Fahrtüchtigkeit bedeutet, dass Sie ein Fahrzeug im Straßenverkehr sicher führen können. Sie kann durch Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Epilepsie oder Demenz, durch Unfallfolgen oder Medikamente eingeschränkt sein. Jede Fahrerin und jeder Fahrer ist verpflichtet, die eigene Fahrtüchtigkeit sicherzustellen.

Worauf kommt es an?

Aufmerksamkeit

Konzentration, Reaktionsgeschwindigkeit und Überblick in komplexen Verkehrssituationen.

Wahrnehmung und Orientierung

Sehen, räumliches Denken, Orientierung und das schnelle Erfassen von Situationen.

Belastbarkeit

Verhalten bei Stress, Müdigkeit oder Ablenkung – und der Einfluss von Medikamenten.

Wann ist eine Begutachtung sinnvoll?

Wenn Sie nach einer Erkrankung, einem Unfall oder einer Operation wieder fahren möchten, Angehörige Sorge äußern oder Sie selbst unsicher sind. Auch auf Anordnung einer Behörde kann eine Begutachtung erforderlich sein.

Wichtig zu wissen

Ob Sie fahren dürfen, wird nicht durch einen einzelnen Test beantwortet. Gutachterlich betrachten wir Testergebnisse, Vorgeschichte und ärztliche Befunde gemeinsam. Bei behördlichen Verfahren gelten deren Vorgaben.

Ihr Weg zu einer fundierten Einordnung

Erst verstehen. Dann handeln.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Verkehrspsychologische Diagnostik

Testverfahren aus dem Wiener Testsystem prüfen Leistungen wie Aufmerksamkeit, Reaktion, Überblick und Belastbarkeit. Sie werden durch ein ausführliches Gespräch und vorliegende Befunde ergänzt.

3

Auswertung und Rückmeldung

Wir werten die Ergebnisse aus und besprechen sie verständlich mit Ihnen: Wo liegen Ihre Stärken, wo Einschränkungen, und was bedeutet das für das Autofahren?

4

Gutachten und weitere Schritte

Auf Wunsch erstellen wir ein Gutachten für Behörden oder Versicherungen. Falls nötig, empfehlen wir weitere Schritte, etwa eine ergänzende ärztliche Abklärung.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Bringen Sie mit: Führerschein, aktuelle Arztbriefe und Befunde, Ihre Medikamentenliste und – falls Sie eine Brille tragen – Ihre Brille. Bei behördlicher Anordnung auch das Schreiben der Behörde.

Neurologische Perspektive

Bei neurologischen Erkrankungen kann zusätzlich eine verkehrsmedizinische Begutachtung in unserer Neurologie sinnvoll sein (Zusatzqualifikation Verkehrsmedizin).

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Dipl.-Psych. Andreas Grimm
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Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.