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Patienteninformation · Psychologie

MPU verstehen.
Gut vorbereitet sein.

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) entscheidet oft über die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Eine gute Vorbereitung schafft Sicherheit und Klarheit über das, was auf Sie zukommt.

Was ist die MPU?

Die MPU wird von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, zum Beispiel nach Alkohol- oder Drogenverstößen oder bei wiederholten Verkehrsverstößen mit Punkten. Sie prüft, ob nach dem Verstoß eine stabile Verhaltensänderung erkennbar ist und künftig sicheres Fahren zu erwarten ist.

Was wird geprüft?

Medizinischer Teil

Ärztliche Untersuchung, Laborwerte und je nach Fragestellung weitere Befunde.

Leistungstests

Tests zu Reaktion, Aufmerksamkeit und Belastbarkeit.

Gespräch

Psychologisches Gespräch zu Vorgeschichte, Verhaltensänderung und Einsicht.

Wann sollte ich beginnen?

Sobald die Anordnung vorliegt – oder schon früher, wenn sich abzeichnet, dass eine MPU nötig wird. Je früher Sie beginnen, desto besser lässt sich eine belastbare Verhaltensänderung erarbeiten und belegen.

Wichtig zu wissen

Eine MPU ist keine Prüfung, die sich auswendig lernen lässt. Entscheidend ist eine nachvollziehbare, ehrliche Auseinandersetzung mit dem Verstoß. Wir helfen Ihnen, sie zu ordnen – ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusagen.

Ihr Weg zur MPU

Erst verstehen. Dann vorbereiten.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Standortbestimmung

Wir besprechen Anlass, Vorgeschichte und bisherige Schritte und klären, was die Gutachter voraussichtlich prüfen. Testverfahren aus dem Wiener Testsystem, wie sie auch bei TÜV und DEKRA eingesetzt werden, zeigen Ihre Leistungsfähigkeit realistisch.

3

Ergebnisse und Orientierung

Wir besprechen die Ergebnisse verständlich: Wo stehen Sie, was fehlt noch, und welche Schritte sind bis zur MPU sinnvoll?

4

Verkehrstherapie und Gesprächsvorbereitung

Gemeinsam bearbeiten wir die Hintergründe des Verstoßes, erarbeiten Strategien für die Zukunft und üben das Gutachtergespräch – auf Wunsch auch mit begleitender Verkehrstherapie.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Bringen Sie die Anordnung der Behörde, Urteil oder Bescheid, bisherige Nachweise (etwa Abstinenz- oder Kursnachweise) und Ihren Führerschein mit.

Kosten

Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie weitere Schritte vereinbaren.

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Dipl.-Psych. Andreas Grimm
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Telefon (0711) 24 86 54 21
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Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.