Wenn Kopfschmerzen häufig wiederkehren, Sie im Alltag einschränken oder Sie unsicher sind, was dahintersteckt, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Abklärung zeigt die Ursache – und welche Behandlung zu Ihnen passt.
Kopfschmerzen haben viele Formen. Am häufigsten sind Spannungskopfschmerz und Migräne. Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden, oft einseitigen, pulsierenden Attacken, die von Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet sein können. Manche Menschen erleben vorher eine Aura, etwa Flimmern oder Sehstörungen.
Attacken von Stunden bis Tagen, oft einseitig, mit Übelkeit sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Dumpf-drückender Schmerz auf beiden Seiten, „wie ein Band“, meist ohne Übelkeit.
Etwa Cluster-Kopfschmerz oder Schmerzen durch zu häufigen Schmerzmittelgebrauch – sie verlangen eine gezielte Behandlung.
Wenn Kopfschmerzen häufiger werden, sich verändern, schlecht auf Schmerzmittel ansprechen oder Sie an mehreren Tagen im Monat einschränken. Auch bei Kopfschmerzen, die erstmals nach dem 50. Lebensjahr auftreten.
Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Muster zu erkennen. Wer regelmäßig an mehr als etwa zehn Tagen im Monat Schmerzmittel nimmt, riskiert, dass diese selbst Kopfschmerzen verursachen. Sprechen Sie das bitte offen an.
Rufen Sie den Notruf 112, wenn Kopfschmerzen plötzlich und extrem heftig einsetzen („Vernichtungskopfschmerz“) oder mit Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Bewusstseinsstörung, Krampfanfall, hohem Fieber mit Nackensteifigkeit oder nach einem Unfall auftreten.
Unser ärztliches Team begleitet Sie von der Abklärung bis zur Verlaufsbetreuung – bei Privomed Neuro kassenärztlich und privat, bei Privomed privatärztlich.
Wir hören zu: Wann und wie haben die Beschwerden begonnen, wie verlaufen sie, was verstärkt oder lindert sie? Frühere Befunde, Bildgebung und Ihre aktuellen Medikamente fließen ein.
Eine gründliche Untersuchung und das Gespräch über Art, Dauer und Auslöser der Schmerzen stehen im Mittelpunkt. Bei Bedarf kommen weitere Untersuchungen wie Bildgebung oder Ultraschall der Halsgefäße hinzu.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was ist die wahrscheinliche Ursache, welche anderen Erklärungen wurden geprüft, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Die Strategie reicht von Verhaltensmaßnahmen und dem Meiden von Auslösern über die Akuttherapie bis zur vorbeugenden Behandlung – abgestimmt auf Ihre Situation.
Bringen Sie, falls vorhanden, ein Kopfschmerztagebuch, frühere Befunde und Bildgebung sowie eine Liste Ihrer Medikamente mit. Fehlen solche Unterlagen, ist ein Erstgespräch trotzdem möglich.
Regelmäßiger Schlaf, ausreichend Trinken, feste Mahlzeiten, Bewegung und Entspannung wirken vorbeugend. Ein Tagebuch zeigt Ihre persönlichen Auslöser.