Missempfindungen, Sehstörungen oder Schwäche können erste Zeichen sein – sie haben aber auch viele andere Ursachen. Eine sorgfältige Abklärung schafft Klarheit, und eine gute Begleitung hilft, mit MS zu leben.
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Schutzhüllen von Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark angreift. Sie verläuft häufig in Schüben und ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Heute stehen viele Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Kribbeln, Taubheit oder ein „pelziges“ Gefühl – oft in Armen, Beinen oder am Rumpf.
Verschwommen- oder Schleiersehen, Schmerz bei Augenbewegungen oder Doppelbilder.
Schwäche, Steifigkeit, Gangunsicherheit, Schwindel oder ausgeprägte Erschöpfung (Fatigue).
Wenn solche Beschwerden neu auftreten, länger als einen Tag anhalten oder wiederkehren – und zur Verlaufskontrolle, wenn bereits eine MS bekannt ist.
Viele der genannten Beschwerden haben andere Ursachen, etwa Vitaminmangel, Wirbelsäulenerkrankungen oder Stress. Die Diagnose stützt sich auf Krankengeschichte, Untersuchung, Kernspintomographie (MRT) und weitere Tests – kein einzelner Wert genügt.
Unser ärztliches Team begleitet Sie von der Abklärung bis zur Verlaufsbetreuung – bei Privomed Neuro kassenärztlich und privat, bei Privomed privatärztlich.
Wir hören zu: Wann und wie haben die Beschwerden begonnen, wie verlaufen sie, was verstärkt oder lindert sie? Frühere Befunde, Bildgebung und Ihre aktuellen Medikamente fließen ein.
Nach ausführlichem Gespräch und neurologischer Untersuchung kommen – von uns veranlasst – MRT von Gehirn und Rückenmark, evozierte Potenziale (Messung der Nervenleitung) und, wenn nötig, eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) hinzu.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was ist die wahrscheinliche Ursache, welche anderen Erklärungen wurden geprüft, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Wir betreuen Sie langfristig: Verlaufskontrollen, Beratung zu Therapieoptionen, Umgang mit Schüben und Symptomen sowie Abstimmung mit Rehabilitation und weiteren Behandlern.
Bringen Sie frühere Befunde, MRT-Berichte und -Bilder (CD), Laborergebnisse und Ihre Medikamentenliste mit. Notieren Sie, wann welche Beschwerden aufgetreten sind.
Neue Beschwerden, die länger als 24 Stunden anhalten, können auf einen Schub hinweisen. Melden Sie sich zeitnah, damit wir das gemeinsam besprechen.