Verlangsamte Bewegungen, Zittern oder Steifigkeit können Zeichen einer Parkinson-Erkrankung sein – aber nicht immer. Eine sorgfältige Untersuchung bringt Klarheit, und eine gute Behandlung kann die Lebensqualität erhalten.
Parkinson (Morbus Parkinson) ist eine chronische Erkrankung, bei der bestimmte Nervenzellen im Gehirn, die den Botenstoff Dopamin bilden, allmählich untergehen. Dadurch verändert sich die Steuerung der Bewegung. Die Erkrankung verläuft langsam und von Mensch zu Mensch unterschiedlich; die Beschwerden lassen sich meist gut behandeln.
Bewegungen werden langsamer und kleiner, zum Beispiel eine kleiner werdende Handschrift.
Muskelsteifigkeit, oft mit Schmerzen, und weniger mitschwingende Arme beim Gehen.
Ruhezittern einer Hand, das bei Bewegung nachlässt; später können Gleichgewichtsprobleme hinzukommen.
Wenn Sie oder Angehörige Verlangsamung, Zittern, Steifigkeit oder eine veränderte Handschrift oder Mimik bemerken – und zur Verlaufskontrolle, wenn Parkinson bereits bekannt ist.
Ähnliche Beschwerden können durch andere Erkrankungen oder Medikamente entstehen. Die Diagnose stellt die Neurologin oder der Neurologe vor allem klinisch; Zusatzuntersuchungen dienen der Abgrenzung anderer Ursachen.
Unser ärztliches Team begleitet Sie von der Abklärung bis zur Verlaufsbetreuung – bei Privomed Neuro kassenärztlich und privat, bei Privomed privatärztlich.
Wir hören zu: Wann und wie haben die Beschwerden begonnen, wie verlaufen sie, was verstärkt oder lindert sie? Frühere Befunde, Bildgebung und Ihre aktuellen Medikamente fließen ein.
Die Diagnose stützt sich vor allem auf Ihre Krankengeschichte und die neurologische Untersuchung. Bei Bedarf kommen Bildgebung oder weitere Tests zur Abgrenzung anderer Ursachen hinzu.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was ist die wahrscheinliche Ursache, welche anderen Erklärungen wurden geprüft, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Wir besprechen Medikamente, ergänzende Therapien wie Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie sowie Alltagsfragen und passen die Behandlung im Verlauf an.
Bringen Sie Ihre Medikamentenliste (mit Einnahmezeiten), frühere Befunde und – falls vorhanden – ein Symptom- oder Medikamententagebuch mit. Angehörige können ergänzende Beobachtungen beitragen.
Bei Parkinson sollte die Fahreignung regelmäßig überprüft werden – siehe Fragen der Fahrtüchtigkeit.