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Patienteninformation · Psychologie

Aggression verstehen.
Wege finden.

Wenn Wut oder aggressive Impulse Ihren Alltag, Ihre Beziehungen oder Ihren Beruf belasten, lohnt sich ein genauer Blick. Beratung zeigt, was dahinterstehen kann – und wie Sie andere Wege finden.

Was bedeutet Aggression?

Aggression ist zunächst eine normale Emotion. Belastend wird sie, wenn Wutausbrüche häufig, heftig oder schwer kontrollierbar sind oder wenn Sie oder andere darunter leiden – in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr.

Wie kann sich das zeigen?

Auslöser

Kleine Anlässe führen zu starker Wut; danach folgen oft Schuldgefühle oder Bedauern.

Körper

Herzklopfen, Anspannung, Hitzegefühl – die Erregung steigt schnell.

Auswirkungen

Konflikte in Partnerschaft, Familie oder Beruf; Situationen werden gemieden aus Sorge, die Kontrolle zu verlieren.

Wann ist Unterstützung sinnvoll?

Wenn Wutausbrüche wiederholt auftreten, Beziehungen oder Beruf gefährden oder Sie selbst sagen: So möchte ich nicht (mehr) reagieren.

Wichtig zu wissen

Aggressive Impulse können mit Stress, Überlastung, Schlafmangel, Alkohol, Depressionen, ADHS oder anderen Ursachen zusammenhängen. Eine sorgfältige Einordnung klärt, was bei Ihnen eine Rolle spielt. Wenn Sie befürchten, anderen zu schaden, holen Sie bitte sofort Hilfe – Notruf 112.

Ihr Weg zu einer fundierten Einordnung

Erst verstehen. Dann handeln.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Klärung

Wir besprechen typische Situationen, Auslöser und Ihre bisherigen Reaktionen. Fragebögen können die Einordnung ergänzen.

3

Ergebnisse und Orientierung

Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?

4

Aggressionsbewältigung

Auf Wunsch trainieren wir den Umgang mit Wut: Frühwarnzeichen erkennen, Erregung regulieren, Auszeiten nutzen und Konflikte anders lösen.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Unterlagen sind nicht erforderlich. Hilfreich sind Beispiele konkreter Situationen, in denen Ihnen die Kontrolle schwerfiel.

Was schnell helfen kann

Auszeit nehmen, den Raum verlassen, tief ausatmen und erst später sprechen: Kurze Pausen senken die Erregung.

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Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.