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Patienteninformation · Psychologie

Ängste verstehen.
Sicherheit gewinnen.

Wenn Angst den Alltag bestimmt und Sie Dinge vermeiden, die früher selbstverständlich waren, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Abklärung zeigt, was dahinterstehen kann – und welche Unterstützung passt.

Was bedeutet Angst?

Angst ist zunächst eine natürliche Schutzreaktion. Zum Problem wird sie, wenn sie ohne angemessenen Anlass, übermäßig stark oder dauerhaft auftritt und Sie im Alltag einschränkt. Zu den Angststörungen zählen unter anderem Panikattacken, anhaltende Sorgen (generalisierte Angst) sowie soziale und spezifische Phobien.

Wie kann sich das zeigen?

Körper

Herzklopfen, Enge in der Brust, Schwindel, Zittern oder Atemnot – oft plötzlich und ohne erkennbaren Anlass.

Gedanken

Anhaltendes Sorgen, Katastrophengedanken und die Angst vor der nächsten Attacke.

Verhalten

Situationen, Orte oder Menschen werden gemieden – der Alltag wird enger.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Wenn die Angst seit Wochen oder Monaten besteht, Sie deutlich belastet oder Sie zunehmend Situationen meiden.

Wichtig zu wissen

Körperliche Beschwerden wie Herzrasen oder Schwindel können auch körperliche Ursachen haben, etwa Herz- oder Schilddrüsenerkrankungen. Eine ärztliche Abklärung gehört deshalb dazu. Ein Online-Test kann eine Angststörung weder sicher feststellen noch ausschließen.

Wann Sie nicht warten sollten

Bei starken Brustschmerzen, Atemnot oder Ausstrahlung in Arm oder Kiefer: Notruf 112. Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen: Notruf 112 oder Telefonseelsorge (kostenfrei, rund um die Uhr) 0800 111 0 111 bzw. 0800 111 0 222.

Ihr Weg zu einer fundierten Einordnung

Erst verstehen. Dann handeln.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Differenzierte Diagnostik

Wir besprechen Beginn, Auslöser, Verlauf und Auswirkungen der Angst. Fragebögen können ergänzen; bei Bedarf kommt eine ärztliche Abklärung körperlicher Ursachen hinzu.

3

Ergebnisse und Orientierung

Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?

4

Beratung und Angstbewältigung

Auf Wunsch üben wir den Umgang mit Angst: Angstmechanismen verstehen, Entspannung und Atemlenkung einsetzen, Vermeidung schrittweise abbauen und Sicherheit im Alltag zurückgewinnen.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Bringen Sie, falls vorhanden, frühere Befunde (auch aus Herz- und Schilddrüsenuntersuchungen) sowie eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente mit. Fehlen solche Unterlagen, ist ein Erstgespräch trotzdem möglich.

Was im Moment helfen kann

Ruhiges, langsames Ausatmen, regelmäßige Bewegung und ein maßvoller Koffeinkonsum können Anspannung mindern. Panikattacken klingen in der Regel nach einigen Minuten wieder ab.

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Dipl.-Psych. Andreas Grimm
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Telefon (0711) 24 86 54 21
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Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.