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Patienteninformation · Psychologie

Burnout verstehen.
Erschöpfung ernst nehmen.

Wenn Erschöpfung nicht mehr verschwindet und Arbeit oder Alltag zur Last werden, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Einordnung zeigt, was dahinterstehen kann – und was Ihnen jetzt helfen kann.

Was bedeutet Burnout?

Burnout beschreibt einen Zustand anhaltender emotionaler und körperlicher Erschöpfung nach lang andauernder Überlastung, meist im beruflichen Umfeld. Burnout ist keine eigenständige Krankheitsdiagnose im engeren Sinn, kann aber ernst zu nehmen sein und mit Depressionen, Ängsten oder Schlafstörungen einhergehen.

Wie kann sich das zeigen?

Erschöpfung

Auch nach Wochenende oder Urlaub fühlen Sie sich nicht erholt; kleine Aufgaben kosten viel Kraft.

Innere Distanz

Rückzug, Zynismus oder Gleichgültigkeit gegenüber Arbeit, Kolleginnen und Kollegen oder Kunden.

Leistungseinbruch

Konzentration und Entscheidungen fallen schwerer; das Gefühl, nichts mehr zu schaffen.

Wann ist eine Abklärung sinnvoll?

Wenn Erschöpfung, innerer Rückzug oder Leistungseinbußen seit mehreren Wochen bestehen, sich durch Erholung nicht bessern und Beruf, Beziehungen oder Gesundheit beeinträchtigen.

Wichtig zu wissen

Erschöpfung kann auch körperliche Ursachen haben, etwa Schilddrüsenerkrankungen, Blutarmut oder Infektionen – und sie kann ein Zeichen einer Depression sein. Eine ärztliche Abklärung gehört deshalb dazu. Ein Online-Test ersetzt keine persönliche Einordnung.

Wenn Sie nicht mehr weiterwissen

Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, oder sich in einer akuten Krise befinden, warten Sie bitte nicht auf einen Termin. Rufen Sie den Notruf 112 an oder wenden Sie sich an die Telefonseelsorge (kostenfrei, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116 117 erreichbar.

Ihr Weg zu einer fundierten Einordnung

Erst verstehen. Dann handeln.

Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.

1

Orientierendes Erstgespräch

Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.

2

Differenzierte Diagnostik

Im Gespräch klären wir Belastungen, Verlauf, Schlaf, Stimmung und Ressourcen. Fragebögen können ergänzen. Bei Bedarf ist eine ärztliche Abklärung körperlicher Ursachen sinnvoll.

3

Ergebnisse und Orientierung

Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?

4

Beratung und psychologische Begleitung

Auf Wunsch arbeiten wir an Entlastung und Abgrenzung im Alltag: Prioritäten und Grenzen klären, Erholung planen, Stressmuster erkennen und einen tragfähigen Rhythmus entwickeln.

Gut vorbereitet zum Gespräch

Hilfreich sind Angaben zur Arbeitssituation und zu Ihren Belastungen, frühere Befunde und Arztbriefe sowie eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente. Fehlen solche Unterlagen, ist ein Erstgespräch trotzdem möglich.

Was Sie selbst tun können

Regelmäßiger Schlaf, Bewegung, feste Pausen und Gespräche mit vertrauten Personen können entlasten. Sie ersetzen aber keine Abklärung, wenn die Erschöpfung anhält.

Vereinbaren Sie ein orientierendes Erstgespräch
Dipl.-Psych. Andreas Grimm
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Telefon (0711) 24 86 54 21
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Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychologische Beratung. Stand: 09/2026.