Nach einem Verlust, einer Diagnose oder in einer Lebenskrise fühlen sich viele Menschen überfordert. Psychologische Begleitung hilft, wieder Orientierung zu finden.
Eine Krise entsteht, wenn Belastungen die üblichen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigen – etwa durch Trennung, Trauerfall, Arbeitsplatzverlust oder eine schwere Erkrankung. Auch eine Erkrankung selbst kann Ängste, Stimmungstiefs und Überforderung auslösen.
Ohnmacht, Angst, Wut, Trauer oder Leere – oft im Wechsel.
Grübeln, Sorgen um die Zukunft; die Gedanken kreisen um das Ereignis.
Schlafprobleme, Erschöpfung und Rückzug – Alltag und Pflichten fallen schwer.
Wenn die Belastung über Wochen kaum nachlässt, Sie im Alltag nicht mehr zurechtkommen oder sich Ihre Sicht auf die Zukunft eintrübt.
Starke Reaktionen auf schwere Ereignisse sind zunächst normal. Halten sie an oder nehmen sie zu, kann eine Depression, eine Angststörung oder eine Anpassungsstörung dahinterstehen – dann ist Unterstützung besonders sinnvoll.
Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, oder sich in einer akuten Krise befinden, warten Sie bitte nicht auf einen Termin. Rufen Sie den Notruf 112 an oder wenden Sie sich an die Telefonseelsorge (kostenfrei, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116 117 erreichbar.
Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.
Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.
Wir besprechen, was geschehen ist, wie es Ihnen damit geht und was Sie jetzt brauchen. Fragebögen können ergänzen; bei Bedarf kommt eine ärztliche Abklärung hinzu.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Auf Wunsch stärken wir Ihre Bewältigungsmöglichkeiten: Gefühle ordnen, Belastendes annehmen lernen, Unterstützung im Umfeld nutzen und nächste Schritte planen – auch im Umgang mit einer Erkrankung.
Bringen Sie, falls vorhanden, Arztbriefe und Befunde mit, wenn eine Erkrankung im Mittelpunkt steht. Unterlagen sind sonst nicht erforderlich.
Sie müssen nichts überstürzen. Ein Erstgespräch kann helfen, Ihre Situation zu sortieren.