Wenn Ausgrenzung, Herabsetzung oder Schikane am Arbeitsplatz oder im Umfeld Sie belasten, lohnt sich ein genauer Blick. Beratung hilft, die Situation einzuordnen und Handlungsmöglichkeiten zu finden.
Mobbing bezeichnet systematisches, über längere Zeit wiederholtes Schikanieren, Ausgrenzen oder Herabwürdigen einer Person – zum Beispiel im Betrieb, in der Schule oder im Verein. Es unterscheidet sich von einem einzelnen Konflikt durch Wiederholung, Machtgefälle und zunehmende Belastung für die Betroffenen.
Gerüchte, Ausgrenzung, Entzug von Aufgaben oder ständige Kritik, die sich sachlich nicht begründen lässt.
Angst vor dem Arbeitstag, Scham, Ohnmacht oder das Gefühl, selbst schuld zu sein.
Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, körperliche Beschwerden oder Rückzug.
Wenn die Situation über längere Zeit anhält, Sie deutlich belastet oder sich Schlaf, Stimmung oder Gesundheit verändern.
Nicht jeder Konflikt ist Mobbing – und nicht jede Belastung geht von anderen aus. In der Beratung ordnen wir gemeinsam ein. Rechtliche Fragen klären Anwältinnen und Anwälte, Betriebsrat oder Beratungsstellen; wir unterstützen Sie bei der persönlichen Bewältigung.
Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, oder sich in einer akuten Krise befinden, warten Sie bitte nicht auf einen Termin. Rufen Sie den Notruf 112 an oder wenden Sie sich an die Telefonseelsorge (kostenfrei, rund um die Uhr): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist unter 116 117 erreichbar.
Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.
Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.
Wir besprechen, was geschehen ist, wie sich die Situation entwickelt hat und was Sie belastet. Fragebögen können bei Bedarf Belastung und Beschwerden einordnen.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Auf Wunsch arbeiten wir daran, Grenzen zu setzen, Handlungsmöglichkeiten zu prüfen, die Belastung zu verringern und Ihre Stabilität zu stärken.
Hilfreich sind Notizen zu Vorfällen (Datum, Situation) – sie helfen, den Verlauf zu ordnen. Unterlagen sind nicht erforderlich.
Sprechen Sie, wenn möglich, mit einer vertrauten Person. Betroffene tragen keine Schuld am Verhalten anderer.