Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) entscheidet oft über die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Eine gute Vorbereitung schafft Sicherheit und Klarheit über das, was auf Sie zukommt.
Die MPU wird von der Fahrerlaubnisbehörde angeordnet, zum Beispiel nach Alkohol- oder Drogenverstößen oder bei wiederholten Verkehrsverstößen mit Punkten. Sie prüft, ob nach dem Verstoß eine stabile Verhaltensänderung erkennbar ist und künftig sicheres Fahren zu erwarten ist.
Ärztliche Untersuchung, Laborwerte und je nach Fragestellung weitere Befunde.
Tests zu Reaktion, Aufmerksamkeit und Belastbarkeit.
Psychologisches Gespräch zu Vorgeschichte, Verhaltensänderung und Einsicht.
Sobald die Anordnung vorliegt – oder schon früher, wenn sich abzeichnet, dass eine MPU nötig wird. Je früher Sie beginnen, desto besser lässt sich eine belastbare Verhaltensänderung erarbeiten und belegen.
Eine MPU ist keine Prüfung, die sich auswendig lernen lässt. Entscheidend ist eine nachvollziehbare, ehrliche Auseinandersetzung mit dem Verstoß. Wir helfen Ihnen, sie zu ordnen – ein bestimmtes Ergebnis können wir nicht zusagen.
Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.
Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.
Wir besprechen Anlass, Vorgeschichte und bisherige Schritte und klären, was die Gutachter voraussichtlich prüfen. Testverfahren aus dem Wiener Testsystem, wie sie auch bei TÜV und DEKRA eingesetzt werden, zeigen Ihre Leistungsfähigkeit realistisch.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich: Wo stehen Sie, was fehlt noch, und welche Schritte sind bis zur MPU sinnvoll?
Gemeinsam bearbeiten wir die Hintergründe des Verstoßes, erarbeiten Strategien für die Zukunft und üben das Gutachtergespräch – auf Wunsch auch mit begleitender Verkehrstherapie.
Bringen Sie die Anordnung der Behörde, Urteil oder Bescheid, bisherige Nachweise (etwa Abstinenz- oder Kursnachweise) und Ihren Führerschein mit.
Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie weitere Schritte vereinbaren.