Wenn ein Ohrgeräusch nicht verschwindet und Konzentration, Schlaf oder Stimmung belastet, lohnt sich ein genauer Blick. Eine fundierte Abklärung zeigt, was dahinterstehen kann – und wie Sie besser damit leben können.
Tinnitus bezeichnet Geräusche wie Pfeifen, Rauschen oder Brummen, die ohne äußere Schallquelle wahrgenommen werden. Sie können ein- oder beidseitig auftreten, dauerhaft oder zeitweise. Oft belastet weniger das Geräusch selbst als die Anspannung, die es auslöst.
Pfeifen, Rauschen oder Summen – in Ruhe oder abends oft deutlicher wahrnehmbar.
Anspannung, Gereiztheit und die Sorge, das Geräusch könne schlimmer werden.
Schlaf- und Konzentrationsprobleme sowie Rückzug aus lauten oder auch sehr stillen Situationen.
Wenn das Ohrgeräusch länger als einige Tage anhält oder Sie deutlich belastet. Plötzlich aufgetretene Ohrgeräusche – besonders mit Hörverlust oder Schwindel – sollten zeitnah ärztlich (HNO) abgeklärt werden.
Ohrgeräusche können durch Hörminderung, Erkrankungen des Ohres, Halswirbelsäule, Kiefer, Durchblutung oder Medikamente mitbedingt sein. Eine HNO-ärztliche Abklärung gehört deshalb dazu. Psychologische Begleitung ergänzt sie: Sie hilft, das Geräusch weniger belastend zu erleben.
Ein Hörsturz – plötzlicher Hörverlust, oft mit Ohrgeräusch oder Druckgefühl – sollte noch am selben Tag ärztlich (HNO) abgeklärt werden. Bei Schwindel mit Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen: Notruf 112.
Dipl.-Psych. Andreas Grimm begleitet Sie von der diagnostischen Klärung bis zur alltagsnahen Beratung und psychologischen Behandlung.
Wir besprechen Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ziele. Sie erfahren, welche Abklärung sinnvoll ist. Umfang und Kosten werden im Erstgespräch besprochen, bevor Sie die weiteren Schritte vereinbaren.
Wir besprechen Art, Beginn und Verlauf des Geräusches und seine Auswirkungen auf Ihren Alltag. Die Belastung lässt sich mit Fragebögen einordnen; die Abklärung möglicher Ursachen erfolgt HNO-ärztlich.
Wir besprechen die Ergebnisse verständlich und sorgfältig: Was zeigt sich, welche anderen Erklärungen sind wichtig, und welche nächsten Schritte ergeben sich für Sie?
Auf Wunsch arbeiten wir am Umgang mit dem Geräusch: Hintergrundwissen, Aufmerksamkeitslenkung, Entspannungsverfahren und Strategien, die Belastung zu verringern und Schlaf und Konzentration zu unterstützen.
Bringen Sie, falls vorhanden, HNO-Befunde und Hörtests mit. Fehlen solche Unterlagen, ist ein Erstgespräch trotzdem möglich.
Leise Hintergrundgeräusche können nachts entlasten. Vermeiden Sie vollständige Stille und Daueranspannung, und schützen Sie Ihr Gehör vor Lärm.